Okt 14 2008

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Computer mit einer Million Bankkundendaten bei eBay

– abendblatt.de / dpa, 01.10.08 – Zunächst hat eBay nichts zu tun mit den Datenschutzpannen der Telekom. Aber beunruhigende Neuigkeiten eines Datengaus kommen von der Insel: Ein mit den einer Million Daten sol über eBay (GB) verkauft worden sein. Die Daten von Bankkunden des Computers bei dem Internetauktionshaus eBay verkauft worden war, soll Konto- und Telefonnummern umfassen. Zudem sollen auf der Festplatte Namen und Unterschriften von Kunden von American Express, NatWest und der Royal Bank of Scotland gewesen sein. Letzter Beseitzer war die Datenverarbeitungsfirma Mail Source. Eine Sprecherin des unternehmens erklärte, ein Mitarbeiter habe ohne böse Absicht einen Fehler gemacht und das Gerät verkauft.

Der Käufer war zum Glück ehrlich. Der IT-Fachmann aus Oxford erstand den Computer für 35 Pfund. Anstatt den Inhalt meistbietend zu verwerten, meldete er den brisanten Fund. Die Daten seien relativ leicht zugänglich gewesen. Eine eBay-Sprecherin sagte, das Gerät mit den sensiblen Daten hätte niemals über die Internetseite verkauft werden dürfen. Ermittlungen seien im Gang.

Trotz mehrerer Datenpannen, kommen auch die Brieten den Datenlecks nicht schneller bei, als die Daten herausfluten: Die Regierung hatte im vergangenen Winter Daten von Kindergeldempfängern verloren. Kürzlich war geworden, dass ein USB-Stick mit den Details von zehntausenden Häftlingen abhanden gekommen war.

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