Archiv für die Kategorie 'Jugendschutz'

Jul 22 2008

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BGH: Grünes Licht für Schoko-Riegel-Werbung und Amazon

BGH, Urteil vom 17. Juli 2008 – I ZR 160/05 – N-Screens – Werbung an Kinder und Jugendliche ist wettbewerblich besonders zu prüfen. Anlaß war eine Werbeaktion bei der über die Sammlung von N-Screen auf diversen Schokoriegeln Gutscheine bei Amazon erworben werden konnten.  Das Ausnutzen von Spiel- und Sammeltrieb von Jugendlichen (aleatorische Anreize) ist grundsätzlich unzulässig. Der BGH hat diesen Grundsatz erneut bekräftigt, aber auch die Grenzen der Wettbewerbsverstße aufgezeigt. Werbung, die gezielt die geschäftliche Unerfahrenheit von Kindern und Jugendlichen ausgenutzten sind und bleiben demnach verboten. Dennoch kann und darf Werbung auch an Jugendliche adressiert werden.

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Apr 18 2008

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OLG Brandenburg: Störerhaftung von eBay für Verbreitung jugendgefährdender Medien

Brandenburgisches OLG, Urteil vom 13.06.06, Az. 6 U 114/05 – Leitsatz des Bearbeiters: Internet-Auktionsplattformen (hier; eBay) können nur von Verkäufern von indizierten Medien als Wettbewerber auf Unterlassung in Anspruch genommen werden, wenn sie Kenntnis von einem solchen konkreten Verstoß erhalten und diesen Vertrieb dann nicht unverzüglich unterbinden. Weiterlesen »

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Jan 21 2008

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LG Bonn: Eltern haften nicht für Online-Auktions-Gebot des 11-jährigen Kindes

LG Bonn, Urteil v. 19.12.2003, Az. 2 O 472/03 – Haftung fuer Kinder – Keine Haftung der Eltern für Sofort-Kaufen-Gebot des 11-jährigen Sohnes über Mitglieder-Account des Vaters. Grundlegende Entscheidung über den Schutz von Minderjährigen im Geschäftsverkehr und die Voraussetzung für den (fehlenden) Anspruch auf Rückriff gegen die Eltern. Weiterlesen »

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Jan 10 2008

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BGH, I ZR 18/04 – Eingeschränkte Haftung von eBay für Angebot jugendgefaehrdender Medien

BGH, Urteil vom 12.07.2007 – I ZR 18/04 – Für Betreiber von Online-Auktionen kommt bei fehlender Überwachung von Verkäufen jugendgefährdender Medien eine Haftung wegen Verletzung einer wettbewerbsrechtlichen Verkehrspflicht in Betracht, auch wenn sie selbst nicht Anbieterin jugendgefährdender Medien ist. Weiterlesen »

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Feb 06 2007

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Generation Ebay nun auch in den (britischen) Schule

Abgelegt unter Internet-Recht,Jugendschutz

Zukünftig bekommen englischer Mittelschüler auch beigebracht, wie man Computer handhabt oder mit einer Kreditkarte umgeht. Mit Hinweis auf den lateinischen Spruch – man lerne nicht für die Schule, sondern für das Leben (non scholae sed vitae discimus) verweist der Autor Wolfgang Koydl auf den britischen Ansatz, den Schülern der Ebay-Generation frühzeitig zu vermitteln, wie man „Geld macht und damit umgeht“. Ziel ist auch, durch arabische und asiatische Sprachen das eurozentrischen Weltsicht zu überwinden und insgesamt ein globales Bild zu vermitteln. Nach einem Artikel in sueddeutsche.de Ressort: Computer vom 06.02.2007

Anmerkung des Betreibers der Seite: Auch in den Pisa-Diskussionen in Deutschland wäre es wünschenswert, das PC- und Internet-Wissen der jungen Generation aufzugreifen und fortzuentwickeln. Die bisherigen Diskussionen und Studien zur geringe Nutzung neuer Medien durch Lehrer bzw. im Unterricht zeigen, dass eine Neubestimmung der Lehr-Methoden und des zu vermittelnden Basiswissens erforderlich ist. Die Prozesse der Anpassung der Lehr-Methoden und Wissen sollten zudem dynamisch verstanden werden, statt auf althergebrachtem „Allgemeinwissen“ zu bestehen.

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Feb 02 2007

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Online-Spieler atmen auf: eBay Deutschland verkauft virtuelle Gegenstände

eBay Amerika hatte bestätigte, dass innerhalb von 30 Tagen der Verkauf sämtlicher virtueller Gegenstände verboten würden. In den USA wurden rechtliche Probleme als Grund für das Verbot genannt. Nun geht eBay Deutschland einen anderen Weg: Aufgrund der anderen Gesetzeslage in Deutschland verstoße der Verkauf von virtuellem Avataren /  Charakteren , Geld, Gold und nicht gegen geltende Gesetze. Aufgrund der AGBs der jeweiligen eBay- Ländervertretung wird der Verkauf also fortgesetzt.

Nach einer Meldung von onlinepc.de vom 02.02.2007

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